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Anhang

20 Ertragsteuern

Tatsächliche Ertragsteueransprüche und -schulden werden anhand der steuerlichen Bestimmungen mit den aktuell gültigen Steuersätzen in der Höhe ermittelt, in der die Erstattung von der beziehungsweise die Zahlung an die jeweilige Steuerbehörde erwartet wird. Aktive und passive latente Steuern werden für Differenzen zwischen den IFRS-Buchwerten der Vermögenswerte oder Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet, soweit hieraus voraussichtlich zukünftige Ertragsteuerentlastungs- oder -belastungseffekte resultieren (temporäre Unterschiede) und kein Ansatzverbot besteht. Für die Bewertung der latenten Steuern sind die zum 31. Dezember 2012 bereits beschlossenen, bei Realisierung der Unterschiede anwendbaren Ertragsteuersätze maßgebend. Aktive latente Steuern auf steuerentlastende temporäre Differenzen werden nur in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass in absehbarer Zukunft steuerliche Ergebnisse des gleichen Steuersubjekts und in Bezug auf die gleiche Steuerbehörde anfallen. Die Bildung und Fortführung von Ertragsteueransprüchen und -verpflichtungen erfolgt, in Abhängigkeit von der Behandlung des zugrunde liegenden Sachverhalts, entweder erfolgswirksam in den „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ oder erfolgsneutral gegen die entsprechende Eigenkapitalposition.

Tatsächliche und latente Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen werden jeweils saldiert, sofern sie gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen und das Recht zur Aufrechnung gegenüber der Steuerbehörde tatsächlich durchsetzbar ist.